Was Marulaöl mit dem Haar macht und warum es anders ist als Silikon
Die meisten günstigen Haarpflege-Produkte arbeiten mit Silikonen: Sie legen sich wie eine Schutzfolie über das Haar, machen es sofort glänzend, aber pflegen die Struktur darunter nicht. Marulaöl funktioniert anders. Seine Ölsäure ist klein genug, um tatsächlich in den Haarschaft einzudringen und von innen zu wirken.
- Haarspitzen werden weicher und geschmeidiger – nicht nur beschichtet
- Frizz wird durch Feuchtigkeitsbindung im Haarschaft reduziert
- Glanz ist natürlich – kein Plastik-Effekt
- Kopfhaut profitiert von entzündungshemmenden Eigenschaften

Anwendung: Schritt für Schritt
Tägliche Spitzenpflege
1–2 Tropfen auf die Handflächen geben, kurz verreiben, ausschließlich in die Haarspitzen einarbeiten. Nicht an den Ansatz, sonst wirken Haare schnell fettig. Funktioniert bei trockenem und feuchtem Haar.
Wöchentliche Intensivpflege
3–5 Tropfen (je nach Haarlänge) von den Ansätzen bis zu den Spitzen einarbeiten. 20–30 Minuten einwirken lassen, dann wie gewohnt waschen. Ideal nach Färbungen, Dauerwellen oder viel Föhnhitze.
Als Föhnschutz
2–3 Tropfen ins feuchte Haar geben, bevor du den Föhn ansetzt. Reduziert Hitzeschäden und verleiht dem Haar Glanz.
Welcher Haartyp profitiert wie?
- Feines Haar: 1 Tropfen, nur an die Spitzen
- Normales Haar: ideal, weil das Öl nicht beschwert
- Dickes, krauses oder gelocktes Haar: großzügiger einsetzen, auch ins feuchte Haar
- Gefärbtes Haar: besonders empfehlenswert – Farbbehandlungen trocknen Haare stark aus
FAQ – Häufige Fragen
F: Kann Marulaöl Haare beschweren?
A: Bei sparsamer Anwendung nicht. 1–2 Tropfen für feines Haar reichen völlig. Zu viel auf einmal kann Haare beschweren – dann einfach auswaschen und beim nächsten Mal weniger verwenden.
F: Kann ich Marulaöl als Leavein verwenden?
A: Ja, an den Spitzen problemlos. Nicht am Ansatz, damit die Haare nicht fettig wirken.
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